Hintergrundinformationen

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Hintergrundwissen zum Datenschutz und Apps

Laut Wirtschaftswoche sind derzeit rund 2 Millionen Apps auf dem Markt. Dabei hat CheckYourApp herausgefunden, dass etwa 40 Prozent dieser Apps die Daten von Smartphones auslesen, ohne dass der User zustimmt oder es überhaupt erfährt. So können zum Beispiel Standortdaten, Passwörter, Telefonlisten oder das Surfverhalten des App-Nutzers unbemerkt gesammelt, ausgewertet und übertragen werden. 

Auch Kontakte aus dem digitalen Adressbuch, Textnachrichten, Fotos und Videos sind ungeschützt. Das alles läuft unbemerkt im Hintergrund ab. Problemlos können alle vorhandenen Daten direkt an mögliche Werbeanbieter auf der ganzen Welt gesendet werden, das verhindert auch keine Virensoftware. Somit haben Apps häufig ihren zusätzlichen Preis: nämlich die privaten Daten des Users.

Datenschutzbedenken bei App-Nutzern

Bei Smartphone-Nutzern besteht nachweislich eine erhebliche Unsicherheit und Misstrauen gegenüber Apps und deren Anbietern. Etwa die Hälfte (ca. 49 Prozent) der Smartphone-Nutzer haben Datenschutzbedenken und laden daher nur die für sie „notwendigsten“ Apps auf Ihr Smartphone herunter. 

Der Anteil derer, die eher auf die Vorzüge einer App verzichten, ehe sie Datendiebstahl riskieren, wächst nach den aktuellen Datenskandalen ständig an. Besondere Bedenken hat dabei die für Anbieter wichtige Altersgruppe zwischen 18 - 29 Jahren. 

Woran können App-Nutzer erkennen, welche Apps es auf zusätzliche, nicht für die Funktion erforderliche Userdaten abgesehen haben und welche nicht?

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Risiken von Apps erkennen und minimieren

Unsere neutralen Überprüfungen bei mehr als 500 Apps haben gezeigt, dass etwa 40 Prozent der mobilen Apps als kritisch einzustufen sind und Daten auslesen, ohne dass der Nutzer bewusst zustimmt oder davon erfährt. 

Seriöse Anbieter können sich bisher nicht neutral erkennbar von unseriösen Anbietern distanzieren und dies als Wettbewerbsvorteil nutzen. App-Anbieter kennen derzeit kaum ihr eigenes Risiko, denn Sie wissen selbst oft nicht, welche Daten ihre App an welche Server übermittelt. 

Bisherige Prüfverfahren für Apps waren sehr aufwendig und teuer. Durch die App-Sicherheitsprüfung CheckYourApp wurde nun einen effizienten Prüfprozess geschaffen, der User und Anbieter gleichermaßen hilft, Unsicherheiten zu minimieren.

CheckYourApp Prüfzeichen steht für höchstes Vertrauen in Apps

Bei 86 Prozent der App-Nutzer werden Datenschutzbedenken positiv ausgeräumt, wenn eine App von CheckYourApp positiv geprüft und mit dem anerkanntem Prüfzeichen ausgezeichnet wurde. Um einen neutralen und anerkannten Standard zu schaffen, wurden bei der Umsetzung folgende Ziele verfolgt:

  • Reduzierung der Unsicherheit von App-Nutzern
  • Erhöhung der Transparenz für den App-Nutzer
  • Schutz vor Missbrauchsmöglichkeiten
  • Qualitätssteigerung bei der Erstellung von Apps